1. Zielsetzung eines professionellen Währungsmanagements
Eines der Hauptprobleme des Währungsmanagements ist die besonders schlechte
Prognostizierbarkeit von Währungen. Bei den zur Verfügung stehenden bekannten
Verfahren (Fundamentalanalyse, Technische Analyse sowie quantitative Analysen)
kann bestenfalls der Technischen Analyse eine gewisse "Prognosefähigkeit" zugesprochen werden.
Dramatisch ist dabei der Umstand zu bewerten, dass die meisten
Prognosen und Analysen nicht belegbar sind, da sie zwar schön formuliert sein
können (damit ist meist eine hohe Unschärfe verbunden), aber dennoch in der Praxis
nicht umsetzbar, d. h. nicht handelbar, sind. Deswegen werden die meisten Prognosen auch nicht überprüft.
2. Voraussetzungen für ein Währungsmanagement
Für den langfristigen Erfolg eines Währungsmanagements müssen bestimmte
Voraussetzungen zwingend erfüllt werden:
Computer und Handelssysteme haben gerade in der jüngeren Vergangenheit
sowohl dem Handel des privaten als auch des institutionellen Anlegers an den
Finanzmärkten mehr Struktur verliehen...