Cognitrend - the Future in Finance
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Systemhandel

1. Einführung zu computerisierten Handelssystemen

Computer und Handelssysteme haben gerade in der jüngeren Vergangenheit sowohl dem Handel des privaten als auch des institutionellen Anlegers an den Finanzmärkten mehr Struktur verliehen. Denn ohne die heutigen Technologien wären mehrdimensionale Entscheidungsprogramme oder Expertensysteme nicht möglich. Letztere haben nicht nur zu einer Verbesserung der Risikokontrolle und der dynamischen Asset Allokation beigetragen, sondern auch den Test von Handelsideen ermöglicht, ohne dass dabei echte Verluste in Kauf genommen werden mussten.


2. Der Systemtest bei Cognitrend

Das Kernstück bei der Konstruktion von Handelssystemen bildet der Test. Dabei werden die wichtigsten statistischen Kennzahlen ermittelt, die sich durch ein systematisches Befolgen der einmal festgelegten Handelsregeln ergeben würden. Besonderer Wert wird dabei auf das Verhalten des Systems unter realistischen Marktbedingungen gelegt. Der Test setzt sich daher aus zwei Phasen zusammen, die als In-Sample und Out-of-Sample bezeichnet werden.

2.1 Der In-Sample-Test

2.2 Der Out-of-Sample-Test

2.2.1 Walk-Forward-Test

2.2.2 Überkreuztest (Walk-across)

2.3 Der Stresstest


3. Der Realtime Handel

Wenn ein Handelssystem alle Tests bestanden hat, kann es in der Praxis (Realtime) eingesetzt werden. Man sollte sich aber darüber im Klaren sein, dass es VERLUSTE machen wird. Vielleicht nicht sofort. Möglicherweise werden es auch keine großen Rückschläge sein. Aber sie werden im wirklichen Handel deutlich schwerer wiegen als auf dem Papier. Früher oder später wird sich der erste Drawdown in der Performance zeigen der so groß sein kann, dass er beim Benutzer oft gleich das Handelssystem als Ganzes in Frage stellt. Denn der typische Händler wird sich mit den Positionen, die aufgrund eines Computer- systems eingegangen wurden in den meisten Fällen nicht wohl fühlen, weil die Signale seiner Psyche zuwider laufen. Gerade diese Händlerpsyche ist es aber, die der Computer in den Griff bekommen soll.


4. Genetische Algorithmen

Die Optimierung von Handelssystemen mit genetischen Algorithmen stellt eine der neuesten Methoden, aber auch eine besondere Abweichung von den traditionellen Verfahren der Modellierung von Handelssystemen dar. Denn die bis dato entwickel- ten mechanischen Modelle gehorchten immer im Vorhinein festgesetzten Regeln bzw. Algorithmen, die eine oder mehrere Variablen enthielten. Diese Parameter werden normalerweise solange verändert (optimiert) bis die zugrundeliegende Handelsregel unter möglichst vielen Marktbedingungen zu optimalen Ergebnissen führt. Bei den genetischen Algorithmen, werden dagegen die Handelsregeln selbst optimiert.




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